Zum Inhalt springen
Traveliac — the world, one place at a time

Reiseführer Maharashtra

Top 10 Orte in Mumbai

Auch bekannt als Bombay · Bambai

Mumbai liegt auf einer schmalen Halbinsel, die bis ins späte siebzehnte Jahrhundert aus sieben getrennten, von Koli-Fischergemeinden bewohnten Inseln bestand.

Aktualisiert am ·Erstellt von Traveliac, KI-unterstützt ·Unsere Bewertung

The Gateway of India in Mumbai, India
Photo: A.Savin / Wikimedia Commons, FAL
Beste Zeit
Oct – Mar
Benötigte Zeit
Etwa 2 Tage
12 Stunden Besichtigung
Zielflughafen
Chhatrapati Shivaji Maharaj International Airport
Nächste Station
Chhatrapati Shivaji Maharaj Terminus (CSMT)
Freier Eintritt
7 von 10

Top-Aktivitäten in Mumbai

Bewertet nach fünf veröffentlichten Kriterien
  1. The Gateway of India in Mumbai, India1Freier Eintritt

    Denkmal

    Gateway of India

    Das Gateway of India ist ein Basaltbogen, der sich achtzehneinhalb Meter über dem Vorland von Apollo Bunder erhebt, und es ist zugleich die…

    30 min

  2. Chhatrapati Shivaji Terminus (formerly Victoria Terminus)2Freier Eintritt

    Denkmal

    Chhatrapati Shivaji Maharaj Terminus

    Victoria Terminus – der Name, den CSMT 1996 ablöste und den viele Mumbaikars weiterhin ohne besondere Nostalgie verwenden – ist das aufwendigst…

    45 min

  3. The sculptures here were created beginning in the late Gupta Empire, or some time after, and at later dates. Elephanta Island was designated a UNESCO World Heri3

    Kulturerbe

    Elephanta Caves

    Die Insel Gharapuri liegt elf Kilometer im Hafen von Mumbai, nah genug an der Stadt, dass man vom Fährdeck aus den Bandra-Worli Sea Link sehen kann,…

    2.5 hrs₹40 für Inder

  4. View from Malabar Hill to Marine Drive in Mumbai, India4Freier Eintritt

    Kulturerbe

    Marine Drive

    Marine Drive ist eine 3,6 Kilometer lange Kurve auf zurückgewonnenem Land, die den westlichen Rand der Halbinsel von Nariman Point bis zum Fuß von…

    1 hr

  5. The Prince of Wales Museum of Western India, officially renamed as Chhatrapati Shivaji Maharaj Vastu Sangrahalaya, Mumbai5

    Museum

    Chhatrapati Shivaji Maharaj Vastu Sangrahalaya

    Das Gebäude, das Mumbais wichtigstes Museum beherbergt, wurde konzipiert, um einen königlichen Besuch zu würdigen, der bereits stattgefunden hatte,…

    2 hrs₹85 für Inder

  6. Haji Ali Dargah Mosque in Mumbai, India6Freier Eintritt

    Dargah

    Haji Ali Dargah

    Haji Ali Dargah liegt auf einer kleinen Felseninsel rund 500 Meter vor der Küste Worlis, und die eine Tatsache, die jeder Besucher vor allem anderen…

    1 hr

  7. Shree Siddhivinayak Temple, Mumbai, Maharashtra, India7Freier Eintritt

    Tempel

    Shree Siddhivinayak Ganapati Mandir

    Siddhivinayak begann als bescheidener Dorfschrein und ist heute einer der wohlhabendsten und politisch sichtbarsten Hindu-Tempel Indiens, der einen…

    45 min

  8. This is a photo of ASI monument number8

    Wildpark

    Kanheri Caves, Sanjay Gandhi National Park

    Kanheri ist ein Komplex aus 109 in einen Basalthang gehauenen buddhistischen Höhlen im Sanjay Gandhi National Park, durchgehend genutzt von etwa dem…

    2.5 hrs₹68 für Inder

  9. Dhobhis (Washermen) washing clothes at Dhobhi Ghat, Mahalaxmi, Mumbai9Freier Eintritt

    Kulturerbe

    Mahalaxmi Dhobi Ghat

    Von der Fußgängerbrücke neben dem Bahnhof Mahalaxmi aus entfaltet sich Mumbais größte Freiluftwäscherei als Raster aus mehreren hundert…

    30 min

  10. This article is about the fort in Bandra, Mumbai. For the fort in Goa, see Fort Aguada. Castella de Aguada बांद्रा किल्ला Castella de Aguada 7.jpg Bandra Fort C10Freier Eintritt

    Festung

    Bandra Fort

    Bandra Fort ist eine niedrige, dachlose Ruine aus Laterit und Bruchstein, die auf Felsen bei Land's End thront, dem westlichsten Punkt Bandras, und…

    45 min

Karte der Orte in Mumbai

Die Zahlen entsprechen der Rangfolge; die Top 3 sind orange markiert. Für den Reiseführer auf eine Markierung tippen.

Tagesausflüge ab Mumbai

Lohnt sich, wenn noch ein Tag übrig ist — die nächstgelegenen zuerst.

  • 65 km · 1.5–2 hours by road via NH66

    Karnala Bird Sanctuary

    A compact Western Ghats forest reserve built around the volcanic-plug pinnacle of Karnala Fort, recording over 150 resident and migratory bird species and a straightforward half-day trek to the fort's summit.

  • 85 km · 2–2.5 hours by road via the Mumbai-Pune Expressway, or 2 hours by train to Lonavala station

    Lonavala & Khandala

    A pair of Western Ghats hill towns straddling the expressway, known for monsoon-season waterfalls, the Karla and Bhaja rock-cut Buddhist caves nearby, and chikki (jaggery-nut brittle) sold along the main road.

  • 95 km · 2.5–3 hours by road via the coastal route, or roughly 1 hour by RoRo ferry from Gateway of India to Mandwa jetty followed by a 40-minute road transfer

    Alibaug

    A beach and weekend-home town on the Konkan coast, with the Kolaba Fort accessible on foot at low tide, and a noticeably slower pace than the city it sits across the bay from.

  • 148 km · 3–3.5 hours by road; 3.5 hours by Deccan Express train

    Pune

    The Peshwa capital of the Maratha Confederacy. The Shaniwar Wada palace ruins, the Aga Khan Palace where Gandhi was interned, and the old wadas of Kasba Peth — plus a genuinely good restaurant culture separate from Mumbai's.

  • 165 km · 3.5–4 hours via Alibaug ferry then road

    Murud-Janjira Sea Fort

    The only sea fort on India's west coast that was never captured. Basalt walls rise directly from the Arabian Sea. The boat from Rajpuri takes 20 minutes; the fort is closed on Fridays.

Über Mumbai

Die Portugiesen erhielten die Inseln 1534, überließen sie 1661 als Teil der Mitgift Catherine of Braganças der britischen Krone, die sie umgehend für zehn Pfund Gold jährlich an die East India Company verpachtete. Die Ingenieure der Kompanie verbrachten zwei Jahrhunderte damit, Land aufzuschütten und die Inseln zu der Stadt zusammenzunähen, in der man heute steht – ein derart umfassender Akt kolonialer Ingenieurskunst, dass die ursprünglichen Gezeitenbäche heute vollständig unter Beton verschwunden sind.

Die Stadt, die aus dieser Landgewinnung entstand, gleicht baulich keiner anderen in Indien. Süd-Mumbai, von Colaba bis zum Fort-Viertel, wurde mit einer viktorianischen Selbstsicherheit errichtet, die neugotische öffentliche Bauten hervorbrachte – der Rajabai Clock Tower der Universitätsbibliothek, der Bombay High Court, das Gebäude der Stadtverwaltung –, allesamt aus lokalem gelbem Kurla-Basalt und importiertem blauem Malad-Stein ausgeführt. Sie bestehen neben den Art-déco-Wohnblöcken entlang des Marine Drive, einem Architekturstil, der in den 1930er-Jahren aufkam und das hervorbrachte, was die UNESCO 2018 als das weltweit zweitgrößte Art-déco-Ensemble nach Miami auszeichnete.

Jenseits der Architektur funktioniert Mumbai nach der Logik der Dichte. Das Vorortbahnsystem – die Central, Western und Harbour Line – befördert täglich etwa sieben Millionen Fahrgäste, mehr als das gesamte nationale Schienennetz mancher europäischer Länder. Dieses System zu bewältigen ist die tägliche Choreografie der Stadt: Pendler, die während des Berufsverkehrs um neun Uhr am Bahnhof Dadar Brust an Rücken gepresst stehen, Dabbawallas, die mit farblich kodierten Tiffin-Türmen auf dem Kopf durch die Gassen von Churchgate radeln, und der Fischmarkt am Sassoon Dock, der im Morgengrauen mit dem nächtlichen Fang der Trawler öffnet.

Auch die kulinarische Landkarte ist stark geschichtet. Die Irani-Cafés im Bereich der Mohammed Ali Road – Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts von zoroastrischen Einwanderern aus dem Iran eröffnet – servieren Bun Maska und Chai in Räumen mit rissigem Marmor und Deckenventilatoren. Der Matunga-Markt versorgt die südindisch-tamilische Gemeinde. Die Abschnitte der Mohammed Ali Road mit Mawa-Kuchen und Seekh-Kebab erwachen nach Sonnenuntergang zum Leben. Eine Mahlzeit an einem dieser Orte kostet weniger als ₹200; ein Zimmer im Taj Mahal Palace Hotel mit Blick auf das Gateway kostet das Fünfzehnfache des Tageslohns des Mannes, der seine Bettwäsche wäscht.

Am besten reist man zwischen Oktober und Februar. Der Monsun von Juni bis September ist spektakulär, schließt jedoch bei rauer See die Elephanta-Höhlen und verwandelt die ohnehin ständig verstopften Straßen der Stadt in Flüsse.

Etwas stimmt nicht, oder ein Ort fehlt?

Sag uns Bescheid — eine Redaktion prüft es anhand offizieller Quellen und korrigiert die Seite.

Korrektur senden

Weitere Stadtführer in Maharashtra